Verena Buben

Retterin „nicht-arischer“ Katholiken (1900–1982)

Verena Buben

biografie

Verena (Helene) Buben trat 1931 der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis bei. Sie begann in der Familienpflege und wechselte sodann 1942 in die Erzbischöfliche Hilfsstelle für nichtarische Katholiken in Wien. Gemeinsam mit Pater Ludger Born und anderen Mitarbeiterinnen half Verena Buben unter Gefährdung der eigenen Sicherheit verfolgten Katholiken, die Betroffene der Nürnberger („Rassen“-) Gesetze waren.

Nicht nur dass sie für ihren Einsatz in der Widerstandsbewegung mehrfach ausgezeichnet wurde, wird ihr auch als einer Gerechten unter den Völkern in Yad Vashem
gedacht.

Nach Kriegsende arbeitete Verena Buben ab 1945 zunächst in der Caritaszentrale der Erzdiözese Wien und sodann von 1949 bis 1982 in der Fürsorgestelle Pramergasse.

Am Alsergrund ist der Weg zwischen Seegasse und Pramergasse vor dem Gebäude der Caritas Socialis nach ihr benannt.

weiterführende Literatur

  • Peter Autengruber, Lexikon der Wiener Straßennamen 2014, 300 f.

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