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am 18. April

Leistbare Wohnungen in der Alserbachstraße 4

Momo (Monika) Kreutz - Schöner Erfolg nach langen Verhandlungen!

In dem bald neu enstehenden Gebäude in der Alserbachstraße 4 werden bald 600 m² Wohnraum um € 4,00 für armutsbetroffene Frauen, Alleinerzieherinnen und Jugendliche zur Verfügung stehen. Und dies auf zumindest 25 Jahre! Nach vielen Gesprächen und langen Verhandlungen haben wir uns mit den Bauträgern Jürgen Grüneis (Fa. b+g living),  Andreas Schneeberger (Firma Eipero) und mit Daniela Unterholzner von der neunerimmo, einem gemeinnützigen Träger, diese neue Lösung für Soziales Wohnen als Ergebnis für unseren Bezirk erreicht.

Seit Seemann und Menzel, die Eisenwarenhandlung vis à vis der Markthalle, geschlossen hat, verfiel die Straßenfront des alten Gebäudes zusehends und viele Gerüchte über die Zukunft des Komplexes machten in der Nachbarschaft die Runde.

Nun liegen seit einigen Monaten die Pläne für das Bauvorhaben vor und der Flächenwidmungsplan dafür wurde eingereicht und behandelt. Der Bezirk beschloss ihn im September und danach ging er weiter in den Gemeinderat.

Im Wesentlichen soll der vordere Teil des Gebäudes erhalten und innen saniert werden, im Hof eine neue Freifläche gestaltet und im hinteren Teil Wohnungen und Büros errichtet werden. In der Erdgeschosszone sollen Geschäfte und Kleinunternehmen Platz finden.

Kurz nachdem uns die Pläne bekannt wurden, führten wir Gespräche mit den Bauträgern und VertreterInnen des Neunerhauses, um Möglichkeiten für soziales und preiswertes Wohnen zu evaluieren.

Von den Bauträgern gab es von Anfang an großes Verständnis für unser Anliegen, und so war es bald möglich, eine vertragliche Vereinbarung zwischen den Bauträgern und der neunerimmo zu erzielen.

Dass die Bauträger großes Interesse daran haben, mit uns konstruktiv zusammenzuarbeiten, haben sie schon im vergangenen Jahr gezeigt, als sie der Schneidermeisterin Julia-Lara König die Erlaubnis gaben, kostenlos die vielen Auslagen in der Alserbachstraße zu bespielen und zu gestalten. Wir haben bereits darüber berichtet. Seither stellen KleinunternehmerInnen, HandwerkerInnen, das Bezirksmuseum und KünstlerInnen immer wieder in den Auslagen ihre Produkte aus, was sicherlich zu einer Attraktivierung im Grätzel beigetragen hat.

Einen herzlichen Dank daher an alle Beteiligten für diese konstruktive und zukunftsweisende Lösung am Alsergrund.

Gespräche und (ver)handeln zahlt sich aus!