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am 12. September 2015

Mehr Grün auf Wiesen, Wegen und an Wänden

Momo (Monika) Kreutz - Grüne Oberflächen gegen den urbanen Klimawandel. Damit wir uns in der Stadt auch in Zukunft noch wohl fühlen können.

Wir wollen unsere Zukunft mit der notwendigen sozialen und ökologischen Verantwortung planen, das heißt, dass wir ein angenehmes Stadtklima schaffen wollen, wo Menschen wieder gern im eigenen Grätzl einkaufen gehen und sich gerne dort aufhalten, wo sie zu Hause sind.

Dazu gehört so viel Grün wie möglich. Ob in Innenhöfen, auf Dachgärten, an Fassaden, in Straßen oder Parks. Damit wir uns trotz des Klimawandels auch im Sommer weiter gerne am Alsergrund aufhalten.

Die Alserbachstraße und der Julius-Tandler-Platz wurden einst so geplant, dass möglichst viele Autos möglichst schnell durch den Bezirk fahren können. Staub, Lärm und erhöhte Schadstoffemission sind die Folge. Und das ist das Ergebnis: Kaum wo spürt man die sommerliche Hitze so drückend wie rund um den Julius-Tandler-Platz. Mit Grüner Stadtarchitektur kann hier massiv gegengesteuert werden. Bäume, Büsche und Blumenbeete statt Parkplätzen, Rasengittersteine statt Asphalt und begrünte Häuserfassaden statt nackter Betonwände schaffen Temperaturausgleich, erhöhen die Luftfeuchtigkeit, binden CO2, Stickoxide und Feinstaub, nehmen Regenwasser auf und schlucken viel vom täglichen Straßenlärm. Ganz abgesehen von der positiven psychologischen Wirkung, weil begrünte Straßen einfach schöner aussehen.

Mehr Informationen findet man  unter anderem  hier