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am 13. Juli

Das erste Gießteam vor den Vorhang

Josefa Molitor-Ruckenbauer - Wir befragten die ersten Alsergrunder Gieß-PatInnen zu ihrer Motivation sich für die Bäume im Bezirk zu engagieren.

Die Grünen Alsergrund: Was motiviert Sie einen Baum über den Sommer zu gießen?

Michaela Heimerzheim: Mir ist das Grün in der Stadt ein großes Anliegen, deshalb pflege ich schon einige Jahre eine Baumscheibe. Das macht unheimlich viel Spaß und trägt auch zur Verschönerung unseres Grätzls bei. In den letzten Hitzesommern habe ich beobachtet, dass die Jungbäume in der Stadt sehr unter der Trockenheit und Hitze leiden. Allein mit der Gießkanne reicht die Menge des Wassers bei diesen anhaltenden Trockenperioden nicht mehr aus. Da ich schon bisher die Kannen im daneben liegenden Büro nachfüllen durfte, habe ich einfach mal nachgefragt, ob Interesse zum Mitmachen bei einer Gießpatenschaft besteht, um so diesen Baum besser durch den Sommer zu bringen.

Die Grünen Alsergrund: Und Sie, Herr Bogensberger, haben sofort zugestimmt, als sie gefragt wurden, das Wasser zu spenden?

Boris Bogensberger, Bogensberger Vermessungstechnik GmbH: Ja, wir als Betrieb mitten im 9. unterstützen gerne diese Gießpatenschaft mit dem Zugang zu Wasser aus unserem Gassenlokal. Denn der Baum vor unserem Büro schafft einen gemütlichen Platz zum Verweilen - gerade in den warmen Monaten genießen wir diesen begrünten Vorplatz sehr und tragen deshalb auch gerne zu dessen Erhalt bei.

Unser Betrieb ist auch bestrebt in Richtung Klimaneutralität zu gehen: wir beziehen 100% Ökostrom, versuchen Schritt für Schritt unseren Fuhrpark auf Elektromobilität umzustellen und haben ein Stück Wald für die Kompensation der (bisher) nicht vermeidbaren Emissionen gekauft.

Das Wasser und den Zugang dazu für den Baum bei uns in der Straße zur Verfügung zu stellen, sehen wir als weiteren Beitrag unsere soziale Verantwortung im Bezirk wahr zu nehmen.

Die Grünen Alsergrund: Danke für das Gespräch und das tolle Engagement.