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am 19. Mai

Hörlgasse soll kühl und ruhig werden!

- Das Bekenntnis der Bezirksvorsteherin zu einem verkehrsberuhigenden Umbau der Hörlgasse ist höchst erfreulich. Nun sollen endlich die notwendigen Planungsaufträge erteilt werden, um mit der Stadt zu verhandeln.

Eine verkehrsberuhigte Hörlgasse, in der die BewohnerInnen eine bessere Lebensqualität haben, die Fahrspuren um eine reduziert werden, Bäume für Beschattung sorgen, Sitzgelegenheiten zum Ausruhen einladen und Schüler*innen sichere Schulwege haben - das ist der Wunsch der Bürger*innen, die dort leben.

Wir unterstützen die Forderungen der Bürger*innen-Initiative Allee Hopp, und deshalb gelang es bereits 2015 durch die Grüne Stadträtin, Tempo 30 in der Hörlgasse zu verordnen.

Seither gab es verkehrstechnische Untersuchungen und Verkehrszählungen, die zum Ergebnis hatten, dass eine Reduktion auf zwei Spuren machbar und vertretbar ist mit geringen Auswirkungen auf die umgebenden Straßen. Daraufhin erfolgten Grobplanungen die, vorgestellt im August 2019, drei Varianten für Umgestaltungen ergaben mit folgenden Zielen:

  • 2 statt 3 Fahrspuren für den MIV
  • Baulich getrennte Radwege in beide Richtungen
  • ​Stärkere Begrünung, insbesondere durch zusätzliche Baumpflanzungen
  • Bänke oder andere Sitzmöbel, um ​auch die Aufenthaltsqualität zu verbessern​
  • Beibehaltung von Tempo 30

Auch das haben wir sehr begrüßt! Durch Anträge und mit dem Budgetbeschluss 2020 haben wir erreicht, dass die Bäume in der Hörlgasse durch Mitfinanzierung der Stadt Wien budgetär eingeplant werden.

Man sollte nun meinen, dass damit der Start für weitere Planungen in Auftrag gegeben wurde. Mitnichten!

Nachdem bis März 2020 nach wie vor kein Auftrag zu Detailplanungen durch die Bezirksvorsteherin gegeben wurde, stellten wir erneut den Antrag.

Für die Erstellung eines baureifen Projektes sind nach Erteilung des Auftrags für eine Detailplanung verschiedene Planungsschritte sowiePflichtbesprechungen (Planungs- und Realisierungsaudit, P&E-Besprechungen, Fachkommission und Realisierungsaudit) sowie Vorlaufzeiten für Ausschreibungen und Finanzierungsgenehmigungen notwendig. Man kann also grundsätzlich davon ausgehen, dass vom Start der Detailplanungen bis zum baureifen Projekt ein Zeitraum von ca. einem Jahr notwendig ist!

Leider ist hier viel Zeit unnötig verstrichen. Im Herbst sind Wahlen und wenn wir Grüne das Vertrauen der Bewohner*innen erhalten und ich Bezirksvorsteherin bin, dann werde ich handeln und die Detailplanungen in Auftrag geben. Denn:

"Lebensqualität entsteht nicht durch Wahlkampfrhetorik und Parteihickhack, sondern durch entschlossenes Handeln.“​