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am 17. November

Vor Baumfällungen: Informationen im Grätzl

Josefa Molitor-Ruckenbauer - Die Fällungen von zwei mächtigen Jahrhundert-Pappeln am Julius-Tandler-Platz verärgerten in den letzten Tagen viele PassantInnen und AnrainerInnen. Eine rechtzeitige Information kann Ärger ersparen.

Von einem Tag auf den anderen kommen Kräne und Motorsägen und schneiden die Riesenbäume - die noch dazu Naturdenkmäler sind - um.

Informationen über die Gründe und eine Vorankündigung sind ausgeblieben.

Ein guter Anlass, um unsere langjährige Forderung nach frühzeitiger Information an die BürgerInnen wieder aufzunehmen.

Wenn Bäume erkrankt sind, können sie ein Sicherheitsrisiko darstellen und müssen deshalb leider oft vor ihrer „physiologischen Lebensdauer“ gefällt werden. Diese Überprüfung findet durch die MA 42 statt und muss von der Bezirksvorsteherin bewilligt werden.

Genau zu diesem Zeitpunkt ist es sinnvoll und notwendig – z.B. mithilfe eines Aushanges an den betroffenen Bäumen -, die Bevölkerung über die Maßnahmen, Gründe und geplante Nachpflanzungen zu informieren.

Eine vorzeitige Kommunikation der Fällung würde viel Ärger ersparen und auf Verständnis bei den BürgerInnen stoßen.

Wir hoffen daher, dass die neue Bezirksvorsteherin sich dieses Anliegen der Bevölkerung zu Herzen  nimmt und in Zukunft im Vorhinein über geplante Baumschnitte im Bezirk informiert.

Wir werden jedenfalls im kommenden Bezirksparlament einen entsprechenden Antrag einbringen.