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am 17. März

Neugestaltung des Servitenviertels - eure Ideen sind gefragt!

Georg Garstenauer - Die Servitengasse wird bis Jahresende verkehrsberuhigt und umgestaltet. Bei einem Partizipationsprozess im Frühling könnt ihr mitbestimmen, wie die Servitengasse und das Grätzl künftig aussehen sollen. Euer Feedback ist wichtig, damit wir gemeinsam eine g‘scheite Lösung statt einem Schmalspurprojekt erreichen.

Servitenplatz im Winter

Was bisher passiert ist

Im März 2020 hat das Bezirksparlament den Umbau der Servitengasse beschlossen. Die ersten Vorschläge wurden den Menschen in der Rossau bei einem Dialogforum im Herbst präsentiert. Viele Teilnehmer*innen waren enttäuscht. Es soll lediglich das bereits jetzt gut erschlossene Stück zwischen Berggasse und Grünentorgasse umgestaltet werden – ein teures und wenig visionäres Projekt.

Wie viele Rossauer*innen waren auch wir nicht überzeugt. Wir meinen, das Projekt muss die umliegenden Straßenzüge (etwa Grünentorgasse von der Hahngasse bis zur Müllnergasse und die ganze Servitengasse) mitumfassen, damit wir tatsächlich zusätzlichen öffentlichen Raum mit Aufenthaltsqualität für die Menschen schaffen. Wie das aussehen kann, findet ihr hier.

Unsere Vorstellungen der Neugestaltung haben wir in der zuständigen Verkehrs- und Bezirksentwicklungskommission präsentiert. Eine Überarbeitung der Pläne durch den Magistrat war angekündigt. Wir hatten damit gerechnet, noch im März einen Beschluss über eine Projektvariante treffen zu müssen, damit sich eine Projektfertigstellung vor Jahresende – eine Voraussetzung für die Förderung durch die Stadt – ausgeht. Dieser Zeitplan wurde nun nach hinten verschoben.


Grünentorgasse Servitenplatz
Grünentorgasse
Servitengasse oberer Teil

Wie geht es weiter?

Die Bezirksvertretung hat sich Anfang März für einen zweiten Partizipationsprozess in Zusammenarbeit mit der Gebietsbetreuung ausgesprochen. Ein Konzept ist bereits in Ausarbeitung. Voraussichtlich rund 4000 angrenzende Haushalte werden in den nächsten Wochen per Post Einladungen erhalten, online ihre Ideen und Wünsche zum Projekt einzubringen. Bis Ende Mai soll der Prozess abgeschlossen sein.

Unser Abänderungsantrag, den Partizipationsprozess auf ein größeres Gebiet zu beziehen und die Interessen von umliegenden Nutzer*innen wie Schulen, Kindergärten und den Universitätsinstitute am Oskar-Morgenstern-Platz zu berücksichtigen, wurde aus formalen Gründen abgewiesen. Wir werden aber darauf achten, dass die Bezirksvorstehung ihr Versprechen breiter Beteiligung auch wirklich ernst nimmt. Wir haben jedenfalls durchgesetzt, dass sich nicht nur die Personen mit Einladung beteiligen können, sondern alle, denen die Neugestaltung des Grätzls ein Anliegen ist.

Wir halten euch am Laufenden, wann es losgeht. Eure Meinung ist gefragt, damit wir gemeinsam ein nachhaltiges Projekt für das Servitenviertel erreichen.