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am 18. Juni

Julius Tandler Platz - Von der Asphaltwüste zur Grünen Oase

Josefa Molitor-Ruckenbauer - Am Althangrund – rund um den Julius Tandler Platz – ist seit einigen Monaten die größte Baustelle am Alsergrund zugange. Über die Neugestaltung des Platzes nach der Baustelle hat der Bezirk keinen Plan. Wir fordern den sofortigen Start der Planungen, um das Herz des Alsergrundes neu zu gestalten und für die Zukunft und das Klima fit zu machen!

Der Althangrund ist laut einer aktuellen Studie der TU Wien eines der am dichtesten verbauten Grätzl in ganz Wien und wird dadurch jeden Sommer zum Hitzezentrum.​​Vor allem am Julius-Tandler-Platz, ein überregionaler Verkehrsknotenpunkt mitten im Neunten, wird es bei wärmeren Temperaturen unerträglich heiß und unangenehm. Beton und Autos dominieren den Platz.

Derzeit ist rund um den Platz die größte Baustelle im Bezirk im vollen Gange. Seitens der Stadt und der Bezirksvorstehung gibt es allerdings bisher keinerlei Plan für die Neugestaltung. Wird diese Chance nun verschlafen, bleibt am Ende nur eine minimale Behübschung des Vorplatzes zum Bahnhof durch den Projektbetreiber übrig. Das ist zu wenig!

Wir Grüne sehen in der Umgestaltung die Zukunftschance für den Bezirk und fordern daher eine umfassende Neuplanung in eine Begegnungszone Julius-Tandler-Platz​​! Diese ermöglicht eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität sowie mehr Sicherheit für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen, eine Reduktion des Durchzugsverkehr, Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs und viel mehr Platz für Begrünung und Bänke.

Mit diesen Maßnahmen kann das Herz unseres Bezirkes von einer Betonwüste in ein neue grüne Oase verwandelt werden.

Daher fordern wir die Bezirksvorsteherinauf, diese einmalige Chance für das Grätzel und den Bezirk rasch zu nutzen und mit den Planungen für eine Umgestaltung zu starten! Stadt und Bund stellen Förderungen zur Verfügung​​, die nur angezapft werden müssen – hierzu braucht es jetzt vor allem politischen Willen!

Zu den von uns vorgeschlagenen Verkehrsmaßnahmen samt Auswirkungen auf die Umgebung wurde letzten Sommer eine Studie der TU Wien im Auftrag der Grünen Bildungswerkstatt durchgeführt.