Bezirke
Navigation:
am 6. Mai

Grüne Ideen haben viele Verbündete

Raimund Wöß - Auf unsere Anträge für mehr Platz im Bezirksparlament letzte Woche gab es viel Resonanz in unterschiedlichen Medien und gemischte Zustimmung in der Bezirksvertretung.


Für viele unserer Anträge schafften wir in der Bezirksvertretung am 28. April 2021 eine breite Zustimmung:​

Eine zukunftsweisende Gestaltung der Verkehrsachse von der Rossauer Brücke kommend über die Hörlgasse zu einer schmaleren, dafür begrünteren und fahrradfreundlicheren Straße des 8. Mais konnte mit den Stimmen von SPÖ und Neos eine Mehrheit finden.

Nach U-Bahn-Ausbau: Der 9. Bezirk will weniger Fahrspuren vor der Votivkirche - Alsergrund (meinbezirk.at)​​


Auch bei dem leider in der Corona-Krise wieder sehr aktuell gewordenem Thema Gewalt gegen Frauen gewannen wir die Zustimmung aller Fraktionen für das tolle Nachbarschafts-Projekt „StoP – gegen Partnergewalt“.


Außerdem haben wir gemeinsam mit SPÖ und ÖVP den bedeutsamen Frauen, nach denen am Alsergrund Straßen, Wege und Plätze benannt sind, zu einer nachhaltigen Bekanntheit verholfen, in dem ihre Geschichten über QR-Codes auf Zusatztafeln abrufbar sein sollen. So bleiben unsere Frauengeschichten vom März noch länger im Bewusstsein der Menschen.

Durchsetzen konnten wir mit Unterstützung der ÖVP auch, dass die Magistratischen Dienststellen besser darauf achten, dass die Zugängezu den versteckten Parkanlagen „Viktor Frankl“ und „Gerda Matejka-Felden“ dauerhaft offenbleiben.

Fahrradfahrer:innen wird es freuen, dass ein gemeinsamer Antrag mit den Neos für insgesamt 10 zusätzliche Fahrradabstellanlagen an besonders gut genützten Ecken im Bezirk sorgen wird.

Schließlich freuen wir uns, dass trotz in der Sitzung geäußerter Bedenken wg. möglicher Anrainer:innen Beschwerden über den Umweg der Kulturkommission doch auch neue Plätze für Straßenmusiker:innen ohne Platzkarten zugesagt wurden. In diesem Sommer, wo sich die Kulturszene hoffentlich ein wenig vom vergangenen Pandemie Jahr erholen kann, besonders wichtig.​

Natürlich gab es auch ein paar Anträge, die für die anderen Parteien zu weitreichend waren:​


Unsere Kampagne für Platz auf den Gehsteigen, wo uns viele Bürger:innen Problemstellen und vollgestellte Gehwege benannt haben, war den anderen Fraktionen zu umfangreich. Hier sollte eine Zuweisung in die Kommission das Ergebnis aufweichen. Dabei müsste sowieso jede Stelle von den zuständigen Dienststellen noch geprüft werden, auch wenn der Antrag durchgegangen wäre.

Erfreulicherweise fand aber auch dieser Antrag Anklang in der Bezirkszeitung und wurde von Platz für Wien bekräftigt:

Grüne Alsergrund: "Mülltonnen sollen in die Parkspur" - Alsergrund (meinbezirk.at)

https://www.facebook.com/platzfuerwien/posts/293346585589288​​


Der Antrag für einen unbürokratischen Schanigarten in der Parkspur und gegen den Vorstoß der rot-pinken Stadtregierung Gastro-Inseln auf den Grünflächen der Bezirke zu schaffen, fand keine Mehrheit. Wir sind der Meinung, dass unsere Parks für alle zur konsumfreien Freizeiterholung zur Verfügung stehen sollten und es genug versiegelte Flächen gibt, die einen sommerlichen Ansturm von Gästen und einem Einsinken von Tisch- und Sesselbeinen besser standhalten können als die wenigen Rasenflächen im Bezirk (ursprünglich genannt wurden Arne-Karlsson-Park und Sigmund-Freud-Park).

In Summe aber eine Bilanz, mit der wir zufrieden sind und hoffen auch auf diesem Wege noch mehr Menschen für unsere Ideen begeistern zu können. Danke für Eure Unterstützung!