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am 3. März

Frauengeschichte(n) am Alsergrund

Josefa Molitor-Ruckenbauer - Wir nützen den März, um Frauengeschichte(n) des Bezirks zu erzählen: in Kooperation mit Geschäften und Lokalen plakatieren wir in Auslagen die Geschichten großartiger Frauen, die im Grätzl gewohnt oder gearbeitet haben und unsere Geschichte geprägt haben.

Eine beschämende Bilanz:

Historische Frauenpersönlichkeiten sind in Wien und speziell am Alsergrund nur punktuell im öffentlichen Raum zu finden: Von den rund 150 Straßen- und Platznamen im Bezirk sind 90 dem Andenken an Personen gewidmet – davon nur 10 nach einer Frau, 80 nach einem Mann. Bei den Gemeindebauten, Denkmälern und Gedenktafeln schaut es nicht viel besser aus. Kein Wunder also, dass bei einer Befragung von Alsergrunder*innen nach berühmten Söhnen und Töchtern des Bezirks fast ausschließlich Männernamen genannt werden.


Wir machen großartige historische Frauen sichtbar – Mach mit!

Erst, wenn wir handfeste Spuren finden, werden Frauen zu öffentlichen Personen: „Ansehen“ wörtlich genommen heißt: prominent, populär, renommiert, bekannt, einflussreich oder maßgebend sind jene, die sichtbar sind.


Wenn Frauenöffentlichkeit gemacht wird, indem die Personen und ihre Geschichte(n) für alle hörbar, sichtbar und zugänglich gemacht werden, dann setzen wir jetzt einen weiteren Schritt bei uns im Bezirk. In Kooperation mit Geschäften und Lokalen erzählen wir die Geschichte von großartigen Frauen, die im Grätzl gewohnt und gearbeitet haben. Ab Montag dem 8. März geht es los – Augen auf vielleicht entdeckst Du ja die eine oder andere berühmte Frau und ihre Geschichte in Deinem Grätzl!

Wir starten mit 9 ausgewählten Persönlichkeiten und mit Deiner Hilfe werden es im Laufe des März mehr. Weitere Frauengeschichten bitte an alsergrund@gruene.at