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am 8. September

Endgültig aus für Sichtschutz für den Kinderspielplatz an der Lände?

Josefa Molitor-Ruckenbauer - Der Bezirksvorsteherin ist "Transparenz aus sicherheitstechnischen Gründen" scheinbar wichtiger, als Maßnahmen zur Abschirmung des Spielbereiches vom Durchzugsverkehr

Zur Vorgeschichte:


An der Rossauer lände gibt es einen netten, gut frequentierten Spielplatz – der einzige Haken – in unmittelbarer Nähe verläuft die 3-spurige Hauptverkehrsroute am Donaukanal...

Wir Grünen haben vor  gut einem Jahr versucht mit einem Antrag Verbesserungen in Bezug auf Lärm- und Sichtschutz für diesen Spielplatz zu erreichen.

Vieles war nicht möglich bzw. zu teuer – geeinigt haben wir uns dann mit Magistratsabteilungen und Bezirksvorstehung auf einen Sichtschutz durch die Büsche im Streifen zwischen Lände und Spielplatz.

Das war im Herbst 2017.

 

Im Frühjahr 2018 wurden die Büsche, die diesen Sichtschutz ermöglichen sollen, radikal zusammen geschnitten. Auf unsere Anfrage, warum nicht auf die vereinbarten Bedürfnisse des Sichtschutzes Rücksicht genommen wurde, kam nun die Antwort: Für öffentliche Bereiche ist aus 'sicherheitstechnischen Gründen' Transparenz erforderlich.

 

Wir fragen:

  • Wie sollen wir das verstehen? Die durchbrausenden Autos brauchen den freien Blick auf spielende Kinder? Wird damit unser subjektives Sicherheitsgefühl gesteigert?
  • Warum gab es dann die Einigung auf die Verdichtung mit Büschen im Umweltausschuss, um den Sichtschutz zu gewährleisten?
  • Wie transparent sind die Gewista-Plakattafeln an der Summerstage?
  • ... Oder fehlt hier einfach nur das Verständnis für die Bedürfnisse von spielenden Kindern und ihren Eltern?

 

Archiv:

 

https://alsergrund.gruene.at/themen/generationen-gesellschaft/ungestoert-spielen-am-spielplatz-rossauer-laende