Gerda Matejka-Felden

Malerin und Kunstpädagogin, Begründerin der Künstlerischen VHS (1901–1984)

Gerda Matejka-Felden

biografie

Nach dem Studium der Malerei, Illustration und angewandten Graphik an der Kunstakademie in Leipzig kam Gerda Mateijka-Felden 1924 nach Wien und arbeitete als freischaffende Künstlerin für Zeitungen.

Von 1933-1937 hielt sie an Volkshochschulen Zeichen- und Malkurse für Arbeitslose ab und organisierte Ausstellungen mit den Werken ihrer Schüler*innen, was ihr heftige Kritik durch den „Zentralverband der bildenden Künste“ einbrachte. 1944 erwirkte sie die Freilassung ihres bereits 1938 nach Dachau deportierten Mannes Viktor Matejka. 1946 erhielt sie einen Lehrauftrag der Akademie der Bildenden Künste und errichtete ebendort die Künstlerische Volkshochschule, die 1963 in die Lazarettgasse 27 übersiedelte. 1967 wurde sie zur Ordinaria erhoben. 1972 schließlich beendete sie ihre Tätigkeit an der Akademie der Bildenden Künste und widmete sich von nun an ausschließlich der Volksbildung. Gerda Matejka-Felden verfolgte ihr Ziel, Kunst für breitere Kreise der Bevölkerung zugänglich zu machen, mit großer Vehemenz und bis zu ihrem Tod im Jahr 1984.

2004 wurde der ehemals öffentlich genutzte ÖBB-Park (Lazarettgasse 25) nach Gerda Matejka-Felden benannt. Seither sind die Grünen Alsergrund bemüht, eine öffentliche Nutzbarkeit des Parks sicherzustellen, die Umsetzung scheitert jedoch bis heute an der Bezirksvorstehung.

weiterführende Literatur

Weitere Frauengeschichten

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